13.03.2026: So sieht die Fassade des Neuen Staatstheaters aus

Ein sichtbares Zeichen des Fortschritts: An der Finterstraße lässt sich nun erstmals erahnen, welches Gesicht das Neue Staatstheater der Stadt künftig zuwenden wird. Die ersten Elemente der neuen Fassade wurden bereits montiert und prägen das Erscheinungsbild des Rohbaus nachhaltig.

Was auf den Bildern wie ein filigranes Netz wirkt, ist eine Streckmetall-Konstruktion. Diese „neue Hülle“, entworfen vom Architekturbüro Delugan Meissl Associated Architects, erfüllt weit mehr als nur ästhetische Zwecke: Sie dient als effizienter Sonnenschutz für die dahinterliegenden Arbeitsbereiche und sorgt gleichzeitig für eine natürliche Belüftung.

Das Besondere an diesem Design ist die Verbindung von Alt und Neu. Die metallene Struktur wird sich künftig um das gesamte Gebäude – inklusive des Bestandsbaus – spannen und so einen einheitlichen, modernen Baukörper schaffen.

Roman Delugan, Architekt des Neuen Badischen Staatstheaters dazu: „Die Fassade wird die Erscheinung des Badischen Staatstheaters in die Stadt maßgeblich prägen, das Bestandsgebäude bei Abschluss der Sanierung mit den Erweiterungsbauten verbinden und so einen einheitlichen Baukörper schaffen.“

Neben dem Streckmetall prägt inzwischen auch Glas das Außenbild. Dieses wird unter anderem in Funktion eines Schaufensters das Cafe/Bistro des Theaters mit dem Hermann-Levi-Platz verbinden.